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Städtepartnerschaft Treptow-Köpenick – Cajamarca

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Herzlich Willkommen

Wir, die AG Städtepartnerschaft Treptow-Köpenick – Cajamarca (AG StäPa), begrüßen Sie herzlich auf den Seiten unserer Städtepartnerschaft. Seit 1998 sind wir nun schon im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick und in unserer peruanischen Partnerstadt Cajamarca aktiv. Wir laden Sie ein, sich zu informieren, zu engagieren oder uns in anderer Form zu unterstützen.


Bienvenidos

Bienvenido a la página web del grupo berlinés del Hermanamiento Treptow-Köpenick – Cajamarca. Nuestra cooperación se estableció en 1998 entre el distrito berlinés de Treptow-Köpenick y la Provincia de Cajamarca en Perú. Le invitamos a informarse, a participar en la promoción de nuestros objetivos o a contribuir a nuestro trabajo de otra manera.


Philosophie und Ziele

Was ist der Motor unseres Engagements?

Die AG Städtepartnerschaft möchte dazu beitragen, Peru im Bezirk Treptow-Köpenick kreativ zu erleben, globale Herausforderungen lokal gemeinsam mit unseren Partnern in Cajamarca zu bearbeiten, um die Menschen in Peru und Deutschland einander näher zu bringen und voneinander zu lernen. Hierbei gehören Verantwortung, Vertrauen und Wertschätzung zu den Grundpfeilern unserer partnerschaftlichen Arbeit.


Foto: Daniela Schweinberger

Wie engagieren wir uns?

Inhaltliche Grundlage unserer Arbeit bildet die Städtepartnerschaftsvereinbarung zwischen Treptow-Köpenick und Cajamarca. In ihr sind die Ziele und Themenfelder der Städtepartnerschaft definiert. Zu unseren Aufgaben gehören:

  • die Durchführung von Projekten,
  • die Mitarbeit in verschiedenen Gremien und Netzwerken
  • sowie die Durchführung von Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit.


Foto: Danizza Villamil


Wir und unsere Partner

Gemeinsam mit den langjährig bei uns aktiven Menschen aus Treptow-Köpenick engagieren sich die Kindergärten "Waldspielhaus" und "Kleiner Fratz", auf kommunalpolitischer Ebene das Bezirksamt Treptow-Köpenick mit der Beauftragten für EU und Städtepartnerschaften sowie die Bezirksverordnetenversammlung mit ihrem Vorsteher als aktive Mitglieder in unserer AG. Projektbezogen und bei regelmäßigen Aktivitäten arbeiten wir mit weiteren Institutionen des Bezirks wie dem Technischen Jugendbildungsverein in Praxis e.V., den Kiezklubs VITAL in Friedrichshagen und in Rahnsdorf und der Volkshochschule Treptow-Köpenick zusammen. Die AG StäPa arbeitet unter dem Dach des Vereins Partner Treptow-Köpenick e.V..


AG Städtepartnerschaft Treptow-Köpenick - Cajamarca (Foto: Gabriela Schweinberger)
Teil der Arbeitsgruppe unserer Partner in Cajamarca  sind der zivilgesellschaftliche Partnerschaftsverein, die Kindergärten 017 (IEP Jardin N| 017) und 105 (Pachacútec), die Einrichtung für Menschen mit besonderen Bedürfnissen Asociación Santa Dorotea, die Institution mit arbeitenden Kindern und Jugendlichen Micanto "José Obrero", die Schule San Vicente de Paúl und das Rathaus der Provinzialregierung von Cajamarca.


Zivilgesellschaftlicher Verein der Städtepartnerschaft in Cajamarca (Foto: Alindor Bazán)

Weitere Kooperationen im Rahmen einzelner Projekte gab es u.a. zwischen dem Krankenhaus Hedwigshöhe und dem Regionalkrankenhaus sowie mit einer Seniorengruppe im ländlichen Teil von Cajamarca.

Wenn Sie aktiv unsere Städtepartnerschaft mitgestalten möchten, mit Ihrer Einrichtung an einer Kooperation mit Cajamarca oder eine projektbezogenen Zusammenarbeit interessiert sind, freuen wir uns auf Ihre Ideen!


Cajamarca (Peru)



Foto: Horst Schwartz
Unsere Partnerprovinz Cajamarca stellt sich vor

Cajamarca - je nach Übersetzung „Land der Dornen“ oder „kaltes Land“ - ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, einer von 13 Provinzen in der nordperuanischen Region Cajamarca. Die etwa 2.750 Meter über dem Meeresspiegel gelegene Stadt hat gut 200.000, die Provinz knapp 300.000 Einwohner. Das Klima ist mild und meist sonnig, es gibt zwei Jahreszeiten: die Trocken- und die von etwa Oktober bis März dauernde Regenzeit.

Die ältesten archäologischen Funde lassen darauf schließen, dass das Tal von Cajamarca seit mindestens 1500 v.Chr. besiedelt wurde. Das Inkareich herrschte in Cajamarca nur rund 80 Jahre. Der letzte Inkakönig Atahuallpa wurde von 4.000 Getreuen bewacht und durch den der spanischen Conquistadoren Francisco Pizarro im November 1532 mit etwa 180 Soldaten durch eine List gefangen genommen. Atahuallpa wurde gezwungen, einen Raum - das „Lösegeldzimmer“ cuarto del rescate - so hoch sein Arm beim Stehen reichte, einmal mit Gold und zweimal mit Silber zu füllen, um freizukommen. Nachdem Pizarros Truppen die aus allen Teilen des Inkareichs herangeschafften unermesslichen Schätze nach Spanien verschifft hatten, wurde dann auch Atahuallpa im August 1533 geköpft – das Opfer blieb vergebens.

Auch heute ist Gold ein entscheidender Faktor für das ursprünglich sehr landwirtschaftlich geprägte Cajamarca. In Yanacocha arbeitet seit 1993 die größte Goldmine Lateinamerikas und holt im Zyanidlaugungsverfahren große Mengen Gold, Silber und – wie sich bei einem Unfall herausstellte – auch Quecksilber aus dem Boden und breitet sich immer weiter aus. Vor allem die indigene Bevölkerung ist gespalten: in die, denen die Mine zu Arbeit und bescheidenem Wohlstand verhilft und in die, denen sie im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser abgräbt und die Lebensgrundlagen entzieht.

Viele Gebäude, Kirchen und Museen zeugen heute von der kolonialen Vergangenheit in der quirligen Universitätsstadt. Heiße Thermen im Nachbarort Baños del Inca, präinkaische Felsgräber in Otuzco und weitere Sehenswürdigkeiten machen auch die Umgebung zu einem interessanten touristischen Ziel.

Treptow-Köpenick



Foto: Bezirksamt Treptow-Köpenick
Unser Bezirk Treptow-Köpenick stellt sich vor

Treptow-Köpenick, einer von zwölf Berliner Bezirken, liegt im Südosten der deutschen Hauptstadt am Zusammenfluss des Flüsschens Dahme mit der Spree und hat mit gut 250.000 Bewohnerinnen und Bewohnern eine mit einer mittleren deutschen Großstadt wie beispielsweise Kiel vergleichbare Bevölkerungszahl. Ältester Ortsteil ist Köpenick, 1209 erstmal als „Copnic“ urkundlich erwähnt und damit ein Vierteljahrhundert „älter“ als Cölln/Berlin. Im historischen Ortskern zeugen die typischen ein- und zweigeschossigen Bauten noch heute von der Bedeutung von „Copnic“ als Fischerdorf.

Bis heute spielt das Wasser in Berlins wasserreichstem Bezirk eine zentrale Rolle. Im 19. Jahrhundert gründete die Waschfrau Henriette Lustig eine Lohnwäscherei am Spreeufer, aus der ein blühender Geschäftszweig wurde. Außerdem siedelten sich an den Ufern der Spree mit der Industrialisierung Berlins zahlreiche Unternehmen wie beispielsweise die AEG an. Auch der Wassersport ist bedeutsam, so dass Treptow-Köpenick zahlreiche Olympiasiegerinnen und Olympiasieger hervorgebracht hat.

Im Oktober 1906 verblüffte der Coup von Wilhelm Voigt, ein arbeitsloser Schuster, das kaiserliche Preußen. Mit geliehenen Uniformen und einem bunt zusammengewürfelten Häuflein von Freiwilligen stürmte er das gerade ein Jahr zuvor eingeweihte prachtvolle Cöpenicker Rathaus, nahm den Bürgermeister auf angeblich kaiserlichen Befehl gefangen und beschlagnahmte die Stadtkasse. Erst als die echten kaiserlichen Truppen kamen und Voigt und seine Leute verhafteten, klärte sich die „Köpenickiade“ auf. Mit der Gründung von Groß-Berlin 1920 wurde dann auch Köpenick Teil der Hauptstadt Berlin.

Nach der Wende 1989 sind in den beiden zu DDR-Zeiten industriell geprägten Bezirken Köpenick und Treptow Zehntausende industrielle Arbeitsplätze weggefallen. Durch behutsame Neuansiedlung von Wirtschafts-, Wissenschafts- und Technologiebetrieben versuchte der Bezirk, diesen Verlust zu kompensieren. Unter anderem nahmen mehrere Technologiezentren und neue Hochschulstandorte -darunter der Humboldt-Universität und der Hochschule für Technik und Wirtschaft - ihre Arbeit auf.

2001 wurden im Zuge der Berliner Verwaltungsreform die Bezirke Köpenick und Treptow zu Treptow-Köpenick vereinigt.
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